BREATHWORK

Termine 2022

Mittwoch, 30. November 2022 * 19:30 bis ca. 21.30 Uhr


Was ist Breathwork?

 

 

Breathwork ist eine dynamisch Form der Meditation (=Atemmeditation), die in vielfältigen Varianten praktiziert wird.

 

Bei der "Lichtatmung" nach naou, die wir praktizieren, geht es darum, dass du dir selbst nahe kommst und die Erfahrung machst, die gerade für dich ansteht mit der Atemtechnik, die dir liegt.

Das kann heute das tiefe Eintauchen in deine Lebensthemen sein, beim nächsten Mal ohne Intention zu einer überraschenden Erkenntnis führen, wieder ein anderes Mal geht es um die reine Wahrnehmung von Körperempfindungen… oder wie unsere Lehrerin Vidya sagt: „Gönn‘ dir doch einfach mal Einheitserfahrung!“ und schwebe in einen tiefen Trance-Zustand. 


Ablauf einer Breathwork Session

 

Der Raum 

Wir gestalten einen liebevollen Raum, in dem du in Ruhe ankommen und den Alltag hinter dir lassen kannst. Nach einer Einführung gibt es eine Runde zum Einchecken.

Nach einer Erläuterung zum Ablauf sowie einem Impuls (Zen-Geschichte) richtest du dich für die Atmung auf deiner vorbereiteten Mate ein.

Je nach Wunsch liegst oder sitzt du. Dabei kannst du eine Augenbinde verwenden, um ablenkungsfrei ganz in deinen Raum eintauchen zu können. 

Wir halten den Raum für dich und alle Mitatmer mit unserer Präsenz und Aufmerksamkeit und folgen ggf. Impulsen, um dich in deinem Prozess zu unterstützen.

 

Die Atemsession

Du begibst dich auf eine wundervolle Atem-Reise - ganz individuell und doch auch gemeinsam mit der Gruppe.

Wenn du magst, kannst du dir zu Beginn eine bestimmte Intention setzen. 

Auf deiner Reise hast du drei Reisebegleiter: 1. deinen Atem, 2. die Musik und 3. die Meditationstechnik. Alle drei wirken bereits für sich besonders kraftvoll, in dieser Komposition können sie dich mit deinem innersten Kern in Kontakt bringen.

 

1. Atem

Normalerweise atmen wir unbewusst und automatisch. Bewusst eingesetzt und vertieft wird unser Atem zur Brücke zwischen Körper und Seele, zum Tor vom Bewusstsein zum Unterbewusstsein. Der tiefe Atem ermöglicht uns, über die Ebene des logischen Verstandes hinaus in andere Ebenen unseres Seins einzutauchen. Du spürst deinen Körper intensiv und kommst leichter mit inneren Bildern und Emotionen in Kontakt. 

Welche Atemtechnik du nutzt, ob durch Nase oder Mund ist sehr individuell. Am Anfang wird Zeit sein, um dich hier auszuprobieren.

Wesentlich ist, so tief wie möglich zu atmen - aktiv ein und passiv aus. Das werden wir zu Beginn gemeinsam üben.

 

2. Musik

Wir haben eine etwa einstündige Komposition zusammengestellt, die dich unterstützen soll, in deinen Prozess zu kommen und deinen Emotionalkörper zu öffnen. Die Musik wird sehr laut sein, damit sie deinen ganzen Körper, dein ganzes Wesen durchdringen kann.

Die Musikstücke können bestimmte Emotionen auslösen. Wenn du bereits in deinem eigenen Prozess bist oder im Trancezustand "fliegst" - wunderbar - dann bleibe dabei, du kannst nichts verpassen!

 

3. Meditationstechnik (Vipassana)

Was auch immer aufkommt (Gedanken, Erinnerungen, Emotionen, Körperempfindungen, Glaubenssätze, Vorstellungen) - nimm alles wahr - ohne es zu verdrängen oder zu unterdrücken aber auch ohne daran festzuhalten - und komme dann mit deiner Aufmerksamkeit zurück zum Atem.

Wenn das, was aufkommt, so intensiv ist, dass es in dem Moment ausgedrückt werden will, drücke es aus: lache, schreie, weine gehe voll rein (Osho: "Be total"), so dass nichts davon zurückbleibt - ohne hängen zu bleiben - und kehre zum tiefen Atem zurück. Atem ist immer JETZT!

So gibst du deinem Unterbewusstsein die Information, dass die "alten Geschichten/Emotionen" nicht mehr wichtig sind, sie sind vorbei und haben in der Gegenwart nichts zu suchen - jetzt ist nur der gegenwärtige Moment wichtig, in den der Atem dich führt.

Wenn du diese Art der Bewusstseinsarbeit regelmäßig praktizierst und in dein Alltagsleben übertragen kannst, entsteht eine große Handlungs- und Entscheidungsfreiheit, die so wesentlich ist für ein selbstbestimmtes Leben.

 

Nachraum

Nach der Session wirst du langsam aus der Atmung herausgeführt. In einer Sharingrunde kannst du gerne teilen, was du erlebt hast, um deinen Integrationsprozess zu unterstützen. Manchmal ist einem aber auch nicht nach Reden, dann darfst du gerne a bei dir bleiben und den Raum im Schweigen verlassen.

 

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