Melanie Prayon


Mein Weg zum Familienstellen

Die erste Begegnung

Bereits 1997 begleitete ich einen guten Freund zu einem Aufstellungsseminar.

Ich war zugleich entsetzt wie auch fasziniert von den Dynamiken, die sich zeigten und der Intensität der Gefühle, die ich als Stellvertreterin erlebte. Doch noch schreckte mich das Erlebte eher zurück - offensichtlich war die Zeit noch nicht reif.

 

Der Körper sendet Signale

Im Jahr 2011 hatte ich einen Hörsturz und Tinnitus. Neben dem schulmedizinischen Weg hatte ich das dringende Bedürfnis nach Ursachenforschung auf einer anderen Ebene. Plötzlich fiel mir - 15 Jahre später - das Familienstellen wieder ein.

Ich nahm an einem Seminar bei Diana Weber in Wiesbaden teil. Jetzt be-weg-te sich Einiges in mir!

 

Auf dem Weg

Ich nahm in den folgenden fünf Jahren an vielen Seminaren teil und ging die Baustellen an, die schon viel zu lange unbearbeitet geblieben waren.
Dabei erlebte ich, wie sich eine Leichtigkeit einstellt, wenn die Energie frei wird, die ich für Verdrängen und Vermeiden aufgewendet hatte und wie sich die Schwere teilweise unschöner Wahrheiten auf dem Weg der Selbsterkenntnis in Freude wandelt. Plötzlich machte es mir sogar Spaß, mich mit meinen eigenen Schattenseiten auseinander zu setzen.

 

Ich lernte die Erlebnisse und Begegnungen in meinem Alltag, insbesondere die unerfreulichen, als Spiegel zu nutzen und dabei immer mehr über mich selbst zu erfahren.

 

Hierbei waren für mich auch die vielen Stellvertretungen wertvoll. Während mir anfangs oft völlig unklar war, warum ich für bestimmte Rollen ausgesucht wurde, erkannte ich mit der Zeit immer schneller, was diese mit mir zu tun haben.

Als Stellvertreterin in Aufstellungen anderer Seminarteilnehmer durfte ich immer wieder in mir fremde Familiensysteme einen Einblick gewinnen - und dabei Erstaunliches über mich selbst erfahren.

 

Die Entscheidung zur Ausbildung

Meine Wahrnehmungen schulte ich durch regelmäßige Teilnahmen an Seminaren und in über 100 Stellvertretungen.

Meine Faszination für die Intensität der Gefühle sowie mein persönliches Interesse an Menschen, ihren Einstellungen, ihren individuellen Entwicklungen von Lebenswegen und -strategien wuchs mehr und mehr.

2015 begann ich mit der Ausbildung zur Systemischen Familienaufstellerin sowie 2016 die Ausbildung zum Systemischen Coach.

 

Bei eigeninitiierten Seminaren konnte ich mich mehr und mehr auf meine Intuition einlassen und meine Erfahrungen im Leiten von systemischen Aufstellungen erweitern. 

 

2017 begann ich  - anfangs noch gemeinsam mit meiner Ausbildungskollegin Dr. Frauke Schäbitz - die Seminare auch im professionellen Rahmen anzubieten und so Systemische Aufstellungen und ihre wirkungsvollen Lösungen weiter zu verbreiten. Inspiriert durch diese Arbeit und die Besuche weiterer Seminare, Supervisionen sowie der Fortbildung "Herzarbeit" erhielt ich ständig neue Impulse. Seit 2018 biete ich Aufstellungsseminaren in Form von Workshops an, die angereichert sind mit Übungen mit spielerischen Elementen zur Selbstwahrnehmung.

 

Die Aufstellungsarbeit - meine Herzensangelegenheit

Es erfüllt mich zutiefst, Menschen auf ihrem individuellen Lebensweg zu begleiten, die bereit sind, sich selbst zu begegnen, sich zu öffnen und zu zeigen, was sie bewegt.

Dank meiner besonderen Fähigkeit, mich in Menschen und ihre Anliegen einfühlen zu können sowie meiner Wahrnehmungsfähigkeit ist es mir möglich, jedem Einzelnen immer wieder aufs Neue vorbehaltlos zur Seite zu stehen und jenseits von einschränkenden gesellschaftlichen und moralischen Vorstellungen mit dem zu gehen was sich an Lösungspotenzial zeigt.

 

Supervision und Fortbildung

Aufgrund der Bedeutung, eine Aufstellung für die Menschen leiten zu dürfen, die mir ihr Vertrauen schenken, ist es für mich eine Selbstverständlichkeit mich ständig fortzubilden.

Ich stelle mich, meine Haltung und meine Herangehensweise immer wieder aufs Neue in Frage, um wachsam und achtsam zu bleiben und nicht in Programme abzurutschen, die den Menschen mit seiner individuellen Thematik und Einzigartigkeit aus dem Blick verlieren.

Seit 2019 nehme ich an der Fortbildung bei Petr Malek teil, bei der die Elemente Aufstellungsarbeit mit schamanischen Ritualen und Körperarbeit (Tantra) vereint werden und den Zugang sowie Integration auf geistiger, emotionaler und körperlicher Ebene ermöglicht.

 

Seminare zur Selbsterfahrung und regelmäßige Besuche von Supervision nehme ich wahr bei:

 

Diana Weber in Wiesbaden/Mainz - Klassische Familienaufstellungen

www.dianaweber-familienstellen.de

  • Ausbildung Systemisches Familienstellen
  • Fortbildung für systemische Familienaufstellungen und systemisches Coaching
  • Supervision
  • Teilnahme an Offenen Seminaren Familienstellen in Mainz

Michael Hartenfels in Frankfurt - Herzarbeit

www.paradiesprojekt.com

  • Teilnahme an Intensivwochenenden der Herzarbeit (Selbsterfahrung)
  • Teilnahme an Abendveranstaltungen der Supervision und Liebesschule
  • Fortbildung der Herzarbeit (2016 bis 2018) Grundlagen von menschlicher Arbeit und Gemeinschaftsbildung

Eva Reuter in Frankfurt - geistiges Familienstellen

www.xmoves.de

  • regelmäßige Teilnahme an Supervisionsabenden seit 2016
  • Selbsterfahrung beim Seminar "Inneres Kind"

Petr Malek in Zdeborice/CZ

http://www.the-path.com

  • Teilnahme am Seminar "Weg der Seele"
  • Teilnahme an den Seminaren "Weg der Berührung I, II und III"
  • Teilnahme am Seminar Mystery I
  • Teilnahme an der Fortbildung seit Oktober 2019 zu Aufstellungsarbeit, Schamanismus und Körperarbeit (Tantra)
  • Assistenz bei der Leitung von zwei Seminaren "Weg der Seele"

Seminarhaus Buddhas Weg 

http://www.buddhasweg.eu/

  • Schülerin beim "Weg des ZEN"  I bis VII (Fortsetzung mit ZEN VIII in 2021)
  • Wöchentliche Teilnahme beim Teaching mit Thay
  • Teilnahme an der Bewusstseinsschule ab März 2021

Darüber hinaus besuche ich auch gerne Seminare anderer Familienaufsteller oder Seminare zur Fortbildung und Selbsterfahrung.